Spezialkurse für Zwangsmittelanwender

Mit folgenden und ähnlichen Problemstellungen werden Sie während Ihres Berufsalltages konfrontiert:

  • Meine Mitarbeiter sind während ihrer beruflichen Tätigkeit einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Die Gegenseite ist zu hoher Gewaltausübung bereit. Deshalb müssen meine Mitarbeiter zusätzliche waffenlose Techniken kennen, mit welchen Sie einen Zugriff effizient durchführen können.
    Woher kriege ich dieses Know-how?

 

  • Meine Instruktoren im Bereich persönliche Sicherheit müssen sich weiterbilden. Welche Unternehmung kann mir eine polizeispezifische Weiterbildung anbieten, deren Lerninhalte über den Horizont der Lehrmittel des Schweizerischen Polizeiinstitutes hinausgehen?

 

  • Ich möchte, dass meine Sicherheitsangestellten vermehrt in der Anwendungsstufe trainieren und während des Trainings all ihre Zwangsmittel einsetzen müssen. Dazu benötige ich Experten.
    Wer kann meine Mitarbeiter ein realistisches und praxisbezogenes force on force-Training durchleben lassen?

 

  • Meine Mitarbeiter bewegen sich während eines Zugriffes häufig in der Nahkampf-Distanz.
    Sie beherrschen genügend Kontrolltechniken, jedoch kaum Nahkampftechniken für die Nahdistanz, welche in einer Notwehrsituation dem Eigenschutz und damit dem Überleben dienlich sind. Wie kann ich meine Mitarbeiter besser vorbereiten?

 

  • Messerangriffe werden immer häufiger zu einer möglichen Bedrohung für meine Mitarbeiter. Sie benötigen dringlich zusätzliches Know-how, um dieser Gefahr begegnen zu können.
    Wer kann mir ein lehrreiches Seminar zum Thema Messer anbieten?

 

Die Spezialkurse für Zwangsmittelanwender von ars pugnandi werden genau auf Ihre Bedürfnisse angepasst, heben die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter auf ein höheres Niveau und garantieren so die beste Ausbildung Ihrer Angestellten.

Die Kurse können nur für Personen durchgeführt werden, welche bereits eine fundierte Grundausbildung im Bereich persönliche Sicherheit durchlaufen haben und im beruflichen Alltag berechtigt sind respektive es zu deren Aufgabenprofil gehört, Zwangsmittel einzusetzen.

Nahkampftechnik

Nahkampftechniken für Zwangsmittelanwender

Unter Umständen ist der nötige Sicherheitsabstand zwischen dem Zwangsmittelanwender und der Gegenseite nicht gewährleistet. Entweder taucht die Gegenseite überraschend auf oder die räumlichen Gegebenheiten lassen eine Wahrung des Sicherheitsabstandes nicht zu. Im Nahkampf muss unverzüglich reagiert werden können, um entweder die nötige Distanz zur Gegenseite zu schaffen oder um einen Zugriff durchzuführen.

Dieses Seminar ist eine Erweiterung der Grundschulung Eigenschutz / Waffenlose Techniken mit Fokus auf Schlag- und Blocktechniken auf engstem Raum.

 

Das Seminar «Nahkampftechnik» dauert mindestens 2 Stunden.

Zugriff unter erschwerten Bedingungen

Bei Widerstand muss der Zugriff radikal erfolgen

Bei Personen, die starken Widerstand leisten oder bei denen damit zu rechnen ist, muss ein Zugriff so schnell und radikal als möglich erfolgen. Nicht immer können Einsatzmittel hinzugezogen werden. Und nicht immer reagiert die Gegenseite auf die gegebenen Kommandos des Zwangsmittelanwenders. Je länger ein Zugriff dauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zwangsmittelanwender selbst oder die Gegenseite verletzt wird. Mit der richtigen Zugriffstechnik, der korrekten mentalen Vorbereitung und dem ausgenutzten Überraschungsmoment kann ein Zugriff mit minimalem Risiko durchgeführt werden.

Dieses Seminar ist eine Erweiterung der Grundschulung Eigenschutz / Waffenlose Techniken mit Fokus Zugriff in Form von Techniken zum Kopf, Wurftechniken und Zugriff im Binom.

Das Seminar «Zugriff unter erschwerten Bedingungen» dauert mindestens 3 Stunden.

Radikale Selbstverteidigung

Erweiterung der Grundschulung

Die Bedrohung durch die Gegenseite ist so hoch, dass ein Schusswaffeneinsatz gerechtfertigt wäre. Der Zwangsmittelanwender oder Dritte sind durch die Gegenseite akut an Leib und Leben gefährdet. Entweder ist keine Schusswaffe vorhanden oder man kann das Einsatzmittel nicht benutzen. Trotzdem muss die Gegenseite unmittelbar bekämpft werden, um das eigene Leben oder das von Umstehenden zu schützen.

 

Besagtes Seminar ist eine Erweiterung der Grundschulung Eigenschutz / Waffenlose Techniken mit Fokus auf Selbstverteidigungstechniken, die eine Gegenseite körperlich schwer beeinträchtigen oder neutralisieren und so eine Gegenwehr verunmöglichen.

 

Das Seminar «Radikale Selbstverteidigung»dauert mindestens 3 Stunden.

Die Pistole als Selbstverteidigungsmittel

Pistole einsetzen ohne zu schiessen

Der Zwangsmittelanwender hat die Situation als derart gefährlich eingeschätzt, dass ein Schusswaffengebrauch gerechtfertigt wäre. Die Bedrohungslage ändert sich unerwartet, ein Schusswaffeneinsatz ist nicht mehr verhältnismässig. Trotzdem geht die Gegenseite zum Angriff über und es muss mit nicht letalen Mitteln gekämpft werden. Dem Zwangsmittelanwender bleibt nicht genügend Zeit, seine Schusswaffe ins Holster zu bringen und diese so zu sichern. Auch kann er kein anderes Einsatzmittel ergreifen, um sich gegen den Angriff der Gegenseite zu wehren. Er ist gezwungen, die Pistole als Selbstverteidigungsmittel einzusetzen.

Besagtes Seminar ist eine Erweiterung der Grundschulung Eigenschutz / Waffenlose Techniken / Grundschulung Pistole mit Fokus auf der Verteidigung mittels waffenloser Techniken, während eine Hand durch die Pistole blockiert ist, und durch den aktiven Einsatz der Pistole ohne Schussabgabe als Selbstverteidigungsmittel. Zudem wird das Thema Waffenschutz in einem Handgemenge behandelt.

Das Seminar «Die Pistole als Selbstverteidigungsmittel» dauert mindestes 4 Stunden.

force on force

Reality-Training

Training auf höchstem Niveau in realistischem Umfeld. Unter Stress die richtige Entscheidung treffen, ruhig bleiben, das der Situation entsprechende Einsatzmittel einsetzen, die Lage unter Kontrolle bringen.

Beim force on force - Training werden alle Inhalte des Eigenschutzes in der Anwendungsstufe trainiert. Ausserhalb des klinischen Raumes eines Dojo’s durchlebt der Teilnehmer «worst - case - Szenarios» und erhält nach deren Absolvierung jeweils ein Feedback von Experten.

Der Fokus liegt hierbei auf der Anwendung aller Einsatzmittel, begonnen beim Einsatz der waffenlosen Techniken über den Stock- bis zum Schusswaffeneinsatz. Mittels SIM – Waffen und Gegner im Vollkörperschutz wird so realitätsnah wie möglich trainiert.

Besagtes Seminar ist als Einsatztraining zu verstehen.

Ein «Muss» für alle Zwangsmittelanwender.

Das Seminar «force on force - Training» dauert mindestens 4 Stunden.

Verhalten bei Messerangriff

Nulltoleranz bei Messerangriff

Einem Messerangriff wird mit äusserster Härte begegnet. Wann immer möglich ist die Gegenseite mit einem Distanz-Einsatzmittel zu bekämpfen und zu neutralisieren. Jedoch fehlt bei einem überraschenden Angriff die Zeit, das Einsatzmittel zu behändigen. Es muss unverzüglich mittels waffenloser Techniken reagiert werden, um den Angriff zu überleben und zeitnah an die jeweiligen Einsatzmittel zu gelangen.

In diesem Seminar wird ein Standart-Reaktionsschema / Überlebens-Drill auf einen Messerangriff trainiert. Der Schwerpunkt liegt bei der Vermittlung intuitiver Block- und kompromissloser Kontertechniken, mittels derer man sich gegen einen Messerangriff verteidigen kann, ohne dabei lebensgefährlich verletzt zu werden.

Das Seminar «Verhalten bei Messerangriff» dauert mindestens 4 Stunden.

Das Messer als Selbstverteidigungsmittel

Selbstverteidigung mit Messer

Ist die eigene körperliche Unversehrtheit akut gefährdet, kein akkurates Einsatzmittel vorhanden oder dessen Gebrauch nicht möglich, kann der Zwangsmittelanwender als letztes Mittel das eigene Messer zur Selbstverteidigung benützen.

In diesem Seminar wird der korrekte Einsatz, sprich effiziente und zuverlässige Techniken mit dem Messer zu Selbstverteidigungszwecken geübt. Der Fokus liegt  auf der Verteidigung mit einem Messer gegen einen Messerangriff oder der Verteidigung gegen einen stark überlegenen Gegner. Die rechtlichen Aspekte eines Messereinsatzes werden ebenfalls thematisiert.

Dieses Seminar ist ideal für Personen, welche die Dynamik eines Messerangriffes und die Prinzipien der Messerhandhabung besser verstehen wollen. Es wird empfohlen, vorgängig das Seminar «Verhalten bei Messerangriff» zu besuchen.

 

Das Seminar «Das Messer als Selbstverteidigungsmittel» dauert mindestens 4 Stunden.

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